Straßenbauverwaltung fährt Winterdienst auf knapp 6500 Kilometern Straße

Die Räumfahrzeuge waren in dieser Woche im Dauereinsatz. (Quelle: Straßenbauverwaltung MV) Details anzeigen
Die Räumfahrzeuge waren in dieser Woche im Dauereinsatz. (Quelle: Straßenbauverwaltung MV)
Die Räumfahrzeuge waren in dieser Woche im Dauereinsatz. (Quelle: Straßenbauverwaltung MV)
Die Räumfahrzeuge waren in dieser Woche im Dauereinsatz. (Quelle: Straßenbauverwaltung MV)
Nr.02/21  | 12.02.2021  | SBL  | Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Der Räum- und Streudienst der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern hatte in den vergangenen Tagen die ersten lang anhaltenden Schneefälle zu bewältigen. Der Direktor des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, Dr. René Firgt, zieht ein positives Fazit: „Wir waren sehr gut vorbereitet und konnten rasch auf Schneefälle und Verwehungen reagieren.“

Vor allem auf der Insel Rügen hat es intensiv geschneit. Starke bis böige Winde sorgten dabei unter anderem für heftige Schneeverwehungen in den Bereichen Wittow und Jasmund. „Wir haben seit dem Wochenende unsere gesamte Technik im Einsatz“, sagt Annett Jackisch, Leiterin der Straßenmeisterei Bergen. Neben fünf eigenen Fahrzeugen und einem Traktor mit Schneefräse ist auch schwere Räumtechnik von Vertragspartnern hinzugezogen worden. „Dadurch sind alle Hauptstrecken jederzeit befahrbar gewesen“, sagt Annett Jackisch.

Am Mittwoch sorgte ein Wolkenband von Rügen über Rostock bis nach Hagenow für Schneefälle. „Das hat uns vor keine Probleme gestellt. Unseren Kollegen macht es Spaß, bei so einem Wetter ihren Job zu machen“, sagt Helge Bothur, Leiter der Straßenmeisterei Pastow.

Am Donnerstag schneite es in den Küstenregionen in den Abendstunden noch einmal kräftig. „Das hat uns schon gefordert. Wir waren bis spät abends mit neun Streufahrzeugen und teilweise acht Schleppern unterwegs. Der Einsatz hielt Freitag weiter an“, sagt Christian Bera, Leiter der Straßenmeisterei Kröpelin. Ein Problem: Fallen die Temperaturen unter minus zehn Grad lässt die Wirkung des Streusalzes auf den Straßen nach. Erst mit der Sonneneinstrahlung am Tag und dem zunehmenden Verkehr beginnt das Salz besser zu arbeiten. „Dennoch waren die Straßen stets befahrbar“, sagt Bera.

Bereits seit Dezember sind rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 24 Straßenmeistereien des Landes im Schichtbetrieb im Einsatz. Insgesamt stehen für den Winterdienst 356 Fahrzeuge bereit. Bisher sind mehr als 23 800 Tonnen Streusalz eingesetzt worden.

Die Straßenbauverwaltung MV ist für mehr als 1900 Kilometer Bundesstraße, etwa 3300 Kilometer Landesstraße und rund 1250 Kilometer Kreisstraße zuständig. Für den Winterdienst auf den rund 560 Kilometern Autobahn ist seit Jahreswechsel die neue Autobahn-GmbH des Bundes verantwortlich.