Online-Expertenworkshop zum Umwelt- und Naturschutz

Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird zur Informationsdrehscheibe

Mit der Unterstützung seines Mitarbeiters Florian Rottig führte Dr. Sven Reiter als Moderator durch die Veranstaltung und referierte zum Thema: Mehrwert von innovativen Methoden, Schnittstelle Mensch und Maschine Details anzeigen
Mit der Unterstützung seines Mitarbeiters Florian Rottig führte Dr. Sven Reiter als Moderator durch die Veranstaltung und referierte zum Thema: Mehrwert von innovativen Methoden, Schnittstelle Mensch und Maschine
Mit der Unterstützung seines Mitarbeiters Florian Rottig führte Dr. Sven Reiter als Moderator durch die Veranstaltung und referierte zum Thema: Mehrwert von innovativen Methoden, Schnittstelle Mensch und Maschine
Mit der Unterstützung seines Mitarbeiters Florian Rottig führte Dr. Sven Reiter als Moderator durch die Veranstaltung und referierte zum Thema: Mehrwert von innovativen Methoden, Schnittstelle Mensch und Maschine
Nr.02/2020  | 03.11.2020  | SBV  | Landesamt für Straßenbau und Verkehr

27 Experten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland diskutierten am 29. und 30. Oktober verschiedene Möglichkeiten, um dem Umwelt- und Naturschutz bei Planung, Bau und Betrieb von Infrastrukturanlagen noch besser gerecht zu werden.

„Für uns sind diese Veranstaltungen sehr wichtig. Wir teilen Erfahrungen und Methoden aus den verschiedensten Anwendungsgebieten und können diese auch auf den Straßenbau in unserem Land übertragen“, erklärte Dr. Sven Reiter, Dezernatsleiter Umweltschutz und Umweltplanung im Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern und Arbeitskreisleiter der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV).

Er führte als Moderator durch die Veranstaltung, die die zahlreichen Aspekte von Umwelt- und Naturschutz im Zusammenhang mit Infrastrukturanlagen im Bereich des Schienen-, Straßen- und Wasserbaus zum Thema hatte. So wurden zum Beispiel die automatisierte KI-gestützte akustische Vogelerfassung, die Identifizierung von Amphibien und Fischen anhand der Umwelt-DNA in Wasserproben, der Einsatz von Drohnen für diverse Anwendungsfelder, die Vegetationserfassung mit Fernerkundungsmethoden und intelligente Verkehrssysteme vorgestellt.

Neben den Experten konnte auch die interessierte Fachöffentlichkeit am Workshop teilnehmen. Das Publikum war an rund 50 Rechnern zugeschaltet und stellte den Experten über den Chat Fragen zu Erfassungsmethoden von Flora, Fauna und abiotischen Schutzgütern. Abschließend einigten sich die Experten darauf, dass das die FGSV unter Federführung des FGSV-Arbeitskreises (2.9.5) und des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr MV künftig als Informationsdrehscheibe fungiert, über die gemeinsame Projekte initiiert werden und der Wissenstransfer erfolgt.

Die Webinar-Plattform wurde von der FGSV zur Verfügung gestellt. Die FGSV ist ein gemeinnütziger technisch-wissenschaftlicher Verein. Das Hauptziel ist die Weiterentwicklung der technischen Erkenntnisse im gesamten Straßen- und Verkehrswesen. Dabei wirken Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.